30 Nov – 02 Dec 16 // Back To The Future I-III // ACUD Berlin

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BACK TO THE FUTURE I-III

Dreiteiliges Talk-Programm im ACUD Studio zur Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft freier Kunst- und Kulturräume in Berlin-Mitte // 30.11. bis 2.12. – jeweils 19:30 Uhr

Das ACUD in Berlin-Mitte feiert dieses Jahr sein 25-jähriges Bestehen als eines der letzten Kunsthäuser aus der Nachwendezeit. Mit dem dreitägigen Panel-Programm BACK TO THE FUTURE soll mit damaligen und heutigen AkteurInnen, mit dazu aktuell Forschenden und VertrerInnen aus der Stadtpolitik und Kulturverwaltun die eigene Entwicklungsgeschichte seit den 90ern vor dem Hintergrund veränderter Rahmenbedingungen der Kunst- und Kulturproduktion in Berlin und eines sich rasant veränderten Stadtteils Mitte diskutiert werden:

Als sich 1990 in Berlin-Mitte mit dem Zusammenbruch der DDR zahlreiche Freiräume auftaten, wurden diese umgehend von KünstlerInnen besetzt. Zahlreiche Ateliers, Galerien, Bars, Salons und Clubs entstanden – viele der Räume waren alles gleichzeitig. In den Lücken, die sich mit dem Fall der Mauer geöffnet hatten, wurde ein utopischer Moment scheinbar unbegrenzter Möglichkeiten zelebriert.

Eine Zeit, aus der sich auch heute noch die schon fast mythenhaften Erzählungen über Berlin speisen, die diese Stadt für eine junge internationale Kunst- und Kulturszene zum Sehnsuchtsort gemacht haben. Seit den frühen Nuller-Jahren hat sich die Zahl der selbstorganisierten Kunst- und Kulturräume in Berlin um ein vielfaches multipliziert. In dem sich wandelnden Stadtteil Mitte konnten sich aufgrund stetig steigender Mieten jedoch nur wenige Räume halten. Eine Entwicklung, die nun nach und nach auch die anderen Stadtteile erfasst.

Mit dem dreitägigen Panel-Programm BACK TO THE FUTURE möchten wir dieses zeitliche Kontinuum noch einmal aufmachen und besprechen, welche wichtigen Impulse hier in Mitte in den frühen 90er-Jahren gesetzt wurden? Was wird heute noch fortgeführt? Was ist möglicherweise verloren gegangen, würde sich aber lohnen wieder stärker in Erinnerung gerufen zu werden? Wie steht es aktuell um die selbstorganisierten Kunst- und Kulturräume in Berlin? Hält die Stadt das Versprechen freier Kunst- und Kulturproduktion ein – oder wird dieses in naher Zukunft wie bereits in London, New York oder Paris tatsächlich nur noch ein Mythos sein? Können und wollen wir Berlin Mitte als sozial- und kulturell durchmischten Stadtraum aufgeben? Wie können künstlerische und kulturelle Freiräume zurückerobert werden in einer post-gentrifizierten Stadt?

30.11.16 / 19:30H
I. VERGANGENHEIT: RÜCKBLICK 90ER JAHRE

  • Mo Loschelder (Elektro)
  • Tina Friedrich (allgirls international berlin art)
  • Pit Schultz (Botschaft e.V.)
  • Robert Lippok (To Rococo Rot)
  • Christian Morin (Eimer)
  • Moderation: Ulrich Gutmair (Taz)

01.12.16 / 19:30H
II. GEGENWART: STATUS QUO RÄUME

  • Séverine Marguin (Humboldt-Universität)
  • Dirk Cieslak (vierte Welt)
  • Suza Husse (District)
  • Steffi Weismann (Kule e.V.)
  • Stéphane Bauer (Kunstraum Kreuzberg / Bethanien) (angefragt)
  • Moderation: Christophe Knoch (Koalition der Freien Szene)

02.12.16 / 19:30H
III. ZUKUNFT: STADTRAUM MITTE

  • Janet Merkel (City University London)
  • Ephraim Gothe (Stadtrat Mitte) (angefragt)
  • Ute Müller-Tischler (Kulturverwaltung Mitte)
  • Dolly Leupold (ehemalige Kulturverwaltung Mitte)
  • Johannes Braun (ACUD Kunsthaus)
  • Moderation: Annette Maechtel, Heimo Lattner (Berliner Hefte)

Organisiert von Mieke Bohl (ACUD MACHT NEU)
Gefördert aus den Mitteln des Bezirkskulturfonds Mitte

Eintritt frei. Einlass jeweils 19:30 Uhr, Beginn 20:00 Uhr

ACUD MACHT NEU // Veteranenstraße 21 // 10119 Berlin Mitte

>> mehr Informationen HIER

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