27 Jun – 05 Jul 18 // Dreimal Kotti // Berlin

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Dreimal Kottbusser Tor

Vortragsabend, Buchvorstellungen und Release-Party an verschiedenen Orten in Berlin // 27. Juni, 4. Juli und 5. Juli 2018

Gleich an drei Abenden wird der zentrale und berühmt-berüchtigte Ort im Herzen Kreuberg 36 in den Fokus genommen. Am kommenden Mittwoch stellt Nora Keller (FU Berlin) ihren Artikel „Wer hat Angst vom Kottbusser Tor“ zur Konstruktion des Kottis als „gefährlicher“ bzw. „kriminalitätsbelasteter“ Ort vor und diskutiert gemeinsam mit Stadtforscherin Jenny Künkel (HU Berlin) im Vergleich mit dem Frankfurter Bahnhofsviertel, wo sich polizeiliche und andere Strategien von Ausgrenzung und Prekarisierung in der neoliberalen Stadt besonders deutlich zeigen. Am 4.7. wird in der Buchhandlung Proqm in Berlin Mitte dann das neuerschienene Buch „Das Kotti-Prinzip. Urbane Komplizenschaften zwischen Räumen, Menschen, Zeit, Wissen und Dingen“ vorgestellt. Am Donnerstag, den 5. Juli 2018 feiert schließlich das Autorenkollektiv Gras & Beton das Release ihres im Verlag Assoziation A erschienenen Buchs „Gefährliche Orte – Unterwegs in Kreuzberg in der Schwaster Martha am Mariannenplatz.

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21 Jun 18 // S. Zukin: City as Homeland // HAU Berlin

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City as Homeland: Building a Culture of Radical Resiliency

Keynote Vortrag von Sharon Zukin am 22. Juni 2018 im Hebbel am Ufer // 19:00 Uhr

Am kommenden Donnerstag Abend startet am Berliner Hebbel am Ufer-Theater (HAU) „Claiming Common Spaces“. Bei diesem Labor werden Aktivist*innen, Theoretiker*innen und Künstler*innen über aktuelle Bedingungen des städtischen Zusammenlebens diskutieren und an Projekten zu verschiedenen Aspekten und Themen arbeiten: von der Sozialeinrichtung als gesellschaftliche Schnittstelle über die Auswirkungen von Digitalisierung und Logistik im urbanen Alltag bis hin zu den Interessen von Konzernen und Strategien, diesen zu begegnen. Zum Auftakt wird Stadtsoziologin und Autorin Sharon Zukin einen Keynote-Vortrag halten:

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07 May 18 // Stadt und Digitalwirtschaft // DAZ Berlin

(c) Foto: urbanophil

Stadt und Digitalwirtschaft

Y-Table Talk am 7. Mai 2018 im Deutschen Architektur Zentrum Berlin 07.05.2018 // 18:00 Uhr

Die Digitalwirtschaft entwickelt sich als eine der wichtigsten Zukunftsbranchen der Hauptstadt. Gleichzeitig drängen Unternehmen in zentrumsnahe Lagen und erhöhen dort den Druck auf den Gewerbeflächenmarkt. Dies führt  in von Gentrifizierung ohnehin schon massiv betroffenen Vierteln auf Widerstand. In der Reihe „Wir müssen reden!“ laden das DAZ und urbanophil.net – Netzwerk für urbane Kultur e.V. zum Gespräch über zu neuen (und alten) Akteuren, urbanen Herausforderungen und nachbarschaftlicher Verantwortung im Zusammenhang zwischen Digitalisierung, Wirtschaft und Stadtentwicklung:

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24 Jan 18 // Mayors – Players – Urban Visions // CLB Berlin

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Mayors / Players / Urban Visions

Filmreihe über Stadtentwicklung in China und Deutschland im CLB Berlin // 24. Januar 2018 um 19.30 Uhr

Der Verein stadtkultur international ev lädt zur Dokumentarfilmreihe Mayors / Players / Urban Visions ins CLB Berlin ein. Sie erzählt Geschichten von Stadtentwicklungsprojekten in China und Deutschland zwischen Vision und Scheitern, Macht und Ohnmacht und legt einen Besonderen Fokus auf seine Protagonisten. Am Mittwoch, den 24. Januar 2018 um 19.30 Uhr startet die Reihen mit den Filmen „The Chinese Mayor“ und „New Town“:

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19 Dec 17 // Mehr Partizipation in Berlin // HHS Berlin

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Mehr Partizipation in Berlin – Neue Qualität oder Bremsklotz?

10. Abendsalon zur Stadtpolitik am 19. Dezember 2017 in Berlin // 19:00 Uhr

Die Hermann Henselmann Stiftung lädt zum 10. Mal zum Abendsalon zur Berliner Stadtpolitik ein. Thema dieses Mal ist Partizipation. Mit einer dynamisch wachsenden Stadt und zunehmender Verdichtung treten Interessenskonflikte hervor, die oft und vor allem bei baulichen oder  planerischen Vorhaben entstehen. Die Regierung erarbeitet daher aktuell die Leitlinien zur Bürgerbeteiligung, vielen Initiativen aber reicht dies nicht. Sie wollen früher in Planungsprozesse eingebunden werden. Ob die Stadt radikaler umdenken muss oder ob zuviel Mitsprache zu langjährigen Verfahren führt – darüber soll gesprochen werden:

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04 Dec 17 // Die Zukunft unserer Städte // CRCLR Berlin

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Die Zukunft unserer Städte. Smart Cities zwischen Datenextraktivismus und Rekommunalisierung

Luxemburg Lecture von Evgeny Morozov am 4. Dezember 2017 // 19:00 – 21:30 Uhr

Die Zukunftsvisionen der Smart Cities rufen Bilder von intelligenten Ampelanlagen, vernetzten Mülltonnen und einem reibungslos funktionierendem öffentlichen Nahverkehr hervor. Doch trotz erheblicher Werbemaßnahmen hat diese Erzählung inzwischen Risse bekommen und  es werden kritische Stimmen laut, die Smart Cities als  neoliberal-technokratisches Herrschaftsprojekt enttarnen. Bei dem Abendvortrag wird Autor und Kritiker Evgeny Morozov sich mit der Frage beschäftigen, wie die großen Technologiefirmen unser Gesellschaft und Demokratie umbauen und  ob sich sowohl die Verfügung über unsere Daten, als auch notwendige soziale Infrastrukturen unter demokratische Kontrolle bringen lassen:

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28 Nov 17 // Jerusalem aus der Perspektive von Infrastruktur // Bildungswerk Berlin

Bild (c) Anne Fromm

Jerusalem aus der Perspektive von Infrastruktur

Vortrag und Diskussion des Bildungswerk Berlin am 28. November 2017 // 19:00 Uhr

Das Bildungswerk der Heinrich-Boell-Stiftung lädt zu einem Vortragsabend ein, bei dem Urbanität aus der Perspektive von Infrastruktur in der politsch und religiös umkämpften Stadt Jerusalem betrachtet und diskutiert werden soll. Auch 50 Jahre nach der umstrittenen Wiedervereinigung der Stadt durch Israel ist Jerusalem noch immer eine geteilte Stadt: die Konfliktlinien zwischen Israelis und PalästinenserInnen, Säkularen und Religiösen, Arm und Reich durchziehen sichtbar und unsichtbar die Stadt. Am Beispiel ausgewählter Infrastrukturen werden deren Bedeutung für die politischen und sozialen Aushandlungen als auch deren Wirkung auf die alltäglichen Abläufe und Routinen in der Stadt beleuchtet:

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