27-29 Jun 14 // Mut zu Neukölln // INURA, metrozones & Kritische Geographie Berlin

Mut zu Neukölln. Temporäre Bewohner_innen, Selbstentfaltung und Stadtkultur

Aktionstand und Stadtteils-Walks beim Festival 48 Stunden Neukölln // 27. bis 29. Juni 2014

In einem gemeinschaftlichen Forschungsprojekt von metroZones, INURA Berlin und der Kritischen Geographie Berlin e.V. sollen die Motive, Erwartungen und Perspektiven von jungen, vor allem aus dem Ausland stammenden Menschen (temporäen) Neuberliner, aber auch die Erfahrungen mit ihrem Wohn- und Arbeitsumfeld sowie mit anderen Bewohnern erforscht werden. Diese neue Bewohnergruppe prägt den Stadtteil immer stärker und verleiht ihm ein neues Image. Gleichzeitig haben viele eine begrenzte Perspektive und verlassen den Ort nach einer gewissen Zeit wieder. So steht sie nicht zuletzt in der Touristification und Gentrifizierungsdebatte stark im Fokus. Im Rahmen der 48 Stunden Neukölln wird es einen Stand in der Passage geben, wo Besucherinnen zu ihrer Herkunft-, ihrem Wohn- und Arbeitsalltag sowie zu ihren Sichtweisen auf Berlin-Neukölln und seine kulturellen Eigenheiten befragen werden. Dazu werden Samstag verschiedene Stadtteilspaziergänge angeboten:

„27-29 Jun 14 // Mut zu Neukölln // INURA, metrozones & Kritische Geographie Berlin“ weiterlesen

Werbeanzeigen

24 Jan 12 // Key Concepts for Urban Culture Industry Research // HU Berlin

Cool Britannia
(c) John Seaman

Key Concepts for Urban Culture Industry Research: Comments on London, Glasgow and Berlin

Vortrag von Angela McRobbie (Goldsmith-University of London) beim Geographisches Colloquium der Abt. Humangeographie // 24.01.2012 // 17:00 – 19:00 Uhr

Das Institut führt dieses Semster eine öffentliche Veranstaltungsreihe mit Gastvorträgen durch, unter denen auch einige stadtgeographische Themen zur Diskussion gestellt werden sollen. Am Dienstag den 24. Januar ist Angela McRobbie zu Gast, die durch ihre Arbeiten zum Wandel der Kulturindustrie   in Folge der Imagekampagne „Cool Britannia“ der New Labour Regierung Mitte der 1990er Jahre bekannt ist. Darin stellte sie heraus, dass „die Kapitalisierung kultureller Tätigkeiten dort zu einer dramatischen Verquickung von Selbstverwirklichung und Cool-Sein einerseits und konsequentem Arm-Sein andererseits führte“ (Steets 2005: 3).

„24 Jan 12 // Key Concepts for Urban Culture Industry Research // HU Berlin“ weiterlesen