19 Dec 17 // Mehr Partizipation in Berlin // HHS Berlin

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Mehr Partizipation in Berlin – Neue Qualität oder Bremsklotz?

10. Abendsalon zur Stadtpolitik am 19. Dezember 2017 in Berlin // 19:00 Uhr

Die Hermann Henselmann Stiftung lädt zum 10. Mal zum Abendsalon zur Berliner Stadtpolitik ein. Thema dieses Mal ist Partizipation. Mit einer dynamisch wachsenden Stadt und zunehmender Verdichtung treten Interessenskonflikte hervor, die oft und vor allem bei baulichen oder  planerischen Vorhaben entstehen. Die Regierung erarbeitet daher aktuell die Leitlinien zur Bürgerbeteiligung, vielen Initiativen aber reicht dies nicht. Sie wollen früher in Planungsprozesse eingebunden werden. Ob die Stadt radikaler umdenken muss oder ob zuviel Mitsprache zu langjährigen Verfahren führt – darüber soll gesprochen werden:

Die Stadtentwicklung Berlins hat in den vergangenen Jahren deutlich an Dynamik ge­wonnen — aufgrund wachsender Bevölkerungszahlen, weil die Stadt stärker in den Fokus internationaler Immobilienunternehmen rückt, aber auch, weil sich die Bewohner*innen immer stärker dafür interessieren, wie sich ihre Quartiere verändern und wie sie sich an der Stadtentwicklung beteiligen können. Dass Partizipation in der räumlichen Planung an Bedeutung gewinnen soll, ist erklärtes Ziel der Regierungskoalition. Dafür werden aktuell u.a. Leitlinien zur Bürgerbeteiligung erarbeitet und in vielen aktuellen Bauvorhaben – etwa im geplanten neuen Stadtquartier «Blankenburger Süden» – spielt Beteiligung eine große Rolle.

Für viele stadtpolitische Initiativen setzt die Beteiligung jedoch zu spät ein, sie möchten früher mitwirken, nicht erst, wenn es kaum noch Handlungsspielraum gibt. Andere, etwa die landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften, befürchten, dass die Stadt zu lange auf neue bezahlbare Wohnungen warten muss, weil sich Planungsprozesse durch Beteiligung in die Länge ziehen. Wie kann das Zusammenspiel von Fachwissen, politischen und planerischen Rahmenbedingungen und der Beachtung der allgemeinen Erfahrungen und Wünsche der „betroffenen Bürger*innen” besser funktionieren? Steht Berlin vor einer Beteiligungsblockade? Oder müssen Politik und Verwaltung viel radikaler umdenken und zulassen, dass Partizipation in der Stadtentwicklung zu wirklicher Mitbestimmung wird?

Podium:

  • Cordula Fay, Abteilungsleiterin Quartiersentwicklung, degewo
  • Ulf Heitmann, Vorstand der Wohnungsbaugenossenschaft «Bremer Höhe» eG und Vertreter der «AG Junge Genossenschaften»
  • Katrin Lompscher, Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen, DIE LINKE
  • Florian Schmidt, Bezirksstadtrat für Bauen, Planen und Facility Management Friedrichshain-Kreuzberg, B’90/Die Grünen
  • Moderation: Thomas Flierl, Vorstandsvorsitzender der Hermann-Henselmann-Stiftung

Um Anmeldung wird gebeten per Email an so[at]hermann-henselmann-stiftung.de

Münzenbergsaal // Franz-Mehring-Platz 1 //  10243 Berlin

>> mehr Informationen HIER

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