02 Feb 17 // Zur Transformation des Alternativen II // Antje Øklesund Berlin

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Zur Transformation des Alternativen II

Buchrelease am 2. Februar 2017 im Crack Bellmer // 20:00 Uhr

Das seit rund 2 Jahren geschlossene Projekt Antje Øklesund lädt am 2. Feburar ins Crack Bellmer zum Release des zweiten Buches der Projektreihe „Zur Transformation des Alternativen“ ein. Mit dem Buch möchten die Verfasser über die Dokumentation der eigenen Situation hinausgehen und eine Sammlung mit Handlungsanweisungen anbieten. Dazu wurden zahlreiche Gespräche geführt, um sich umfassend mit den zentralen Fragen um den Erhalt von Räumen und Strukturen auseinanderzusetzen. Ab 20 Uhr stellen die Projektteilnehmer die Publikation vor. Im Anschluss gibt es das erste und einzige Konzert der extra für diesen Abend zusammengestellten Band „The Transformers“, die eine musikalische Geschichte aus 100 Jahren Stadt, mit Veränderung, Widerspruch und Protest erzählen werden.

Wie können Freiräume erhalten werden und unter welchen Bedingungen kann ein selbstverwalteter Raum überhaupt mehrere Jahre existieren? Diese Frage stellten sich vor zwei Jahren die Betreiber des Antje Øklesund, dessen Kulturraum an der Rigaer Straße nach dem Verkauf des Grundstückes an einen Investor selber von der Schließung bedroht war. So war das Projekt auch ein Versuch Wege für die eigene Transformation zu finden. In unzähligen Interviews skizzierten Akteure der Berliner Kulturszene ihre Sichtweisen und persönliche Eindrücke auf den Veränderungsprozess in der sich immer schneller verändernden Hauptstadt. In einer dreiteiligen Veranstaltungsreihe wurden diese Ergebnisse kontrovers diskutiert und in dem Buch „Zur Transformation des Alternativen“ veröffentlicht.

Zwei Jahre später ist das ehemalige Gebäude des Antje Øklesund nur noch eine Ruine und der Prozess mit dem Investor ist schwieriger den je. Die Thematik könnte daher nicht aktueller sein. Genau hier setzt das Buchprojekt „Zur Transformation des Alternativen 2“ an. Dieses Buch beinhaltet das erste Buch… Ein Buch im Buch. Eine Geschichte eines Prozesses. Das ist nicht nur (un)praktisch und schön, sondern ein inhaltliches Statement. Es ist eine Konstruktion, die bezeichnend ist für die selbstgebaute kulturelle Landschaft Berlins und den Versuch diese mit ihren spezifischen Produktions- und Arbeitsbedingungen zu erhalten. Mit den beiden Büchern reagieren die Betreiber auf den aktuellen Umstand. Die subkulturelle Nischen, Szenetreffs, selbstverwaltete Räume und Initiativen verlieren in Berlin zunehmend Ihre Basis, weil sich die Stadt so rasend schnell verändert, voller wird und ein massiver Verdrängungsprozess in Gang gebracht wird.

Eitritt frei.

Crack Bellmer // Revaler Straße 99 // 10245 Berlin

>> mehr Informationen HIER

 

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