29 & 30 May15 // Sichtbarkeit / Unsichtbarkeit in der Stadt // NWNW 13 Bauhaus Universität Weimar

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Sichtbarkeit / Unsichtbarkeit in der Stadt. Aushandlungspraktiken urbaner Raumwahrnehmung und -besetzung

13. Treffen des Nachwuchsnetzwerks Stadt Raum Architektur am 29. und 30. Mai 2015 an der Bauhaus Universität Weimar

Bereits zum 13. Mal trifft sich das Nachwuchsnetzwerk Stadt Raum Architektur, um in einem interdisziplinären Rahmen über aktuelle Forschungsprojekte oder Entwicklungen in der Forschung und wissenschaftlicher Praxis gemeinsam zu diskutieren. Gegründet 2008, ist es eine Initiative von NachwuchswissenschaftlerInnen der Stadt-, Raum- und Architektursoziologie, der Planungswissenschaft, der Geographie, der Ethnologie und weiterer Disziplinen. Es ist eine offene Plattform für alle, die sich mit dem Verhältnis von Sozialität, Materialität und Raum im Allgemeinen und Städten im Besonderen beschäftigen. Die diesmalige Ausgabe widmet sich der Frage nach Sichtbarkeit und Unsichtbarkeit in städtischen Kontexten:

Die Thematisierung von Sichtbarkeit und Unsichtbarkeit in der Stadt umfasst nicht nur die Ebene der visuellen Wahrnehmung, sondern auch jene der Zuschreibung (subjektiver) Bedeutungen. Dabei rückt die Fragestellung in den Vordergrund WAS wahrgenommen wird und WIE es gedeutet wird. Wie werden Sichtbarkeit und Unsichtbarkeit hergestellt? Welche Möglichkeiten der Auflösung bestehen?

Von Interesse sind sowohl Personengruppen, die innerhalb oder außerhalb der Wahrnehmung liegen, als auch Räume, die sich beispielsweise als „gesellschaftliche Bühne“ oder aber als Nicht-Orte (Marc Augé) etabliert haben oder etabliert wurden. Gerade im Hinblick auf die Unsichtbarkeit in der Stadt spielen auch Marginalisierungsprozesse eine Rolle, die sich sowohl in der sozialen, als auch in der räumlichen Dimension niederschlagen. Dies beinhaltet sichtbare und unsichtbare Personengruppen, ganze Bevölkerungsschichten, die Etablierung von Orten und Nicht-­‐Orten sowie stadtplanerische Vorgehen, um Sichtbarkeit und Unsichtbarkeit zu gewährleisten.

PROGRAMM

Freitag, 29.05.2015

14:00-14:15 Uhr   Begrüssung / Organisatorisches

14:15-15:15 Uhr   Session 1

  • Ulrich Hamenstadt (Universitat Munster): „Räume des Anderen?“ Drei Ansätze zur Analyse des städtschen Raums
  • Fabian Ziemer (Universität Hamburg): Shopping Malls: Heterotope ›Bild‐Räume‹. Sichtbarmachungen der Grenzschichten des Virtuellen

15:15-15:45 Uhr   Pause

15:45-16:45 Uhr   Session 2

  • Kirsten Brodersen-Rauhut (Hamburg): Ofenen Auges? Perspektven auf den Hamburger Stadteil Lohbrugge
  • Nils Grube (Humboldt Universität Berlin): Schauen sie gern mal wieder vorbei! Touristsche Praxis als strategisches Instrument der Raumentwicklung

16:45-17:15 Uhr Pause

17:15-18:00 Uhr Netzwerk Plenum

18:00-19:00 Uhr Posterpräsentaton

19:00 Uhr Abendessen (Ort: Residenzcafe)

Samstag, 09.05.2015

10:00-11:30 Uhr   Session 3

  • Dr. Marion Müller / Sebastian Kleele (sine-Institut gGmbH, München): Graffiti: Wahrnehmung und Auswirkungen eines Phänomens zwischen Kunst und Vandalismus
  • Stefan Brandt (Universität Rostock): „Ich sehe was, was du nicht siehst und das… hat einen Grund“. Wissen und Platzierung im Kontext von Räumen des Verborgenen

11:30-12:00 Uhr Mitagspause

12.00-13:00 Uhr   Session 4

  • Sara Alfa Greco (Leibniz Universität Hannover): Zwischen Verräumlichung und Fluktuaton. Drogenhandel im jugendlichen Straßenkulturmilieu
  • Franziska Werner (Bauhaus-Universität Weimar): Unsichtbar – Flüchtlinge in Städten

13.00-14:30 Uhr   Pause

14.30-15:30 Uhr   Session 5

  • Lucas Pohl (Goethe Universität Frankfurt/Main): Ghostscraper – Eine Skizze uber einen uneinsichtigen Forschungsgegenstand
  • Johanna Steindorf (Bauhaus-Universität Weimar): Audio-Walks: Mobile Strategien zur Erfahrbarmachung verborgener Ereignisse

15.30-16:00 Uhr   Abschlussdiskussion

Die Teilnahme ist kostenlos. Verpfegung und Unterbringung werden von den Teilnehmenden selbst getragen. Um Anmeldung zur Teilname per Mail an Ute Neumann ute.neumann[at]ru.uni-kl.de und Rene Seyfarth reneseyfarth[at]gmail.com für eine bessere Planungssicherheit gebeten.

Bauhaus-Universität Weimar – Institut fur Europäische Urbanistk (IfEU) // Belvederer Allee 5 // 99425 Weimar

>> mehr Informationen HIER

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